Kloster Chorin

Kloster Chorin

ehemaliges Zisterzienserkloster Chorin

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Ehem. Zisterzienser-Kloster Chorin

Das ehemalige Zisterzienserkloster Chorin wurde von den Askaniern um 1273 im frühgotischen Stil erbaut. An dieser Stelle stand vorher kein Kloster. Der Vorgängerbau, das “Kloster Mariensee” von 1258, auf der jetzigen Halbinsel Pehlitzwerder wurde nicht fertig gebaut. Der Umzug nach Chorin erfolgte wahrscheinlich aus wirtschaftlichen Aspekten. Das von den brandenburgischen Markgrafen gestiftete Kloster entstand als Tochterkloster des Kloster Lehnin. Zwei weitere Tochterklöster des Kloster Lehnin waren das Kloster Paradies und das Kloster Himmelpfort.

Der Einzugsbereich des Kloster Chorin erstreckte sich von Eberswalde bis Angermünde, wozu 13 Dörfer, 11 Wirtschaftshöfe und 2 Stadthöfe zählten.

Zum Beispiel betrieben die Zisterzienser Fischzucht im großen Stil an dem Standort der jetzigen Blumberger Mühle, vor den Toren von Angermünde. Auf dem Gebiet der Blumberger Mühle befanden sich fünf Mühlen und 21 Fischteiche. Die Mühlen sind verschwunden, aber die Fischteiche werden heute noch betrieben.

Das Bild zeigt eine Zeichnung des Kloster Chorin.

Historische Ansicht des Kloster Chorin

Das Bild zeigt eine historische Zeichnung des Klosters in Chorin. Unklar ist die Herkunft und der Zeitpunkt der Enstehung der Zeichnung.

Quelle: Bild: Ein abfotografiertes Bild einer Zeichnung des Kloster Chorin. Es hängt in einem Eberswalder Hausflur.

Im Zuge der Reformation wurde das Kloster Chorin 1542 aufgehoben und weiter als Kammergut umgenutzt. Der Verfall der Klosteranlage war In späteren Jahren nicht mehr aufzuhalten, bis durch Anregung von unter anderen Karl Friedrich Schinkel im 19. Jahrhundert in die preußische Denkmalpflege aufgenommen wurde.

In der Winterzeit ist von 10.00 Uhr – 16.00 Uhr geöffnet.

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