St. Franziskus Kirche München-Giesing

St. Franziskus Kirche München-Giesing

römisch-katholisch

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Aufgrund des starken Anstiegs der katholischen Bevölkerung wurde 1913 der Kirchenbauverein Untergiesing gegründet. Während des Ersten Weltkriegs erwarb der Verein Teile der demontierten Schrannenhalle mit dem Ziel, diese zu einer Notkirche umzubauen, was durch die Kriegsumstände verhindert wurde. Durch eine Stiftung des amerikanischen Priesters Karl Reichlin und das Entgegenkommer der ursprünglichen Besitzer konnte der Verein im Frühjahr 1919 die Baracke eines Flüchtlingslagers in der Hans-Mielich-Straße 4 kaufen. Michael von Faulhaber weihte die Notkirche am 8. Februar 1920 dem hl. Franziskus. Ihr wurde im März 1920 eine Seelsorgeeinheit zugewiesen. Am 22. Februar 1922 erfolgte die Erhebung zur Pfarrei. Durch eine Stiftung wurde im Oktober 1922 in derselben Straße ein neuer Bauplatz erworben. Hier entstand 1925/1926 nach Plänen von Richard Steidle das heutige Gotteshaus. Am 10. Mai 1925 erfolgte die Grundsteinlegung und am 3. Oktober 1926, dem 700-Todestag des hl. Franz von Assisi, die Weihe.

St. Franziskus erlitt bei den Luftangriffen am 6. und 7. September 1943 schweren Schaden. Das Kirchenschiff brannte völlig aus; nur die Außenmauern und die Türme blieben stehen. Die bauzeitliche Kirchenausstattung ging zum großen Teil verloren, darunter der Hochaltar mit einem Bild von Franz Xaver Dietrich, der Kreuzweg von Kunstmaler Ranzinger, die Orgel von Hans Eisenschmid, Kanzel und Kommunionsbank von Stukkateur Karl Schier, aber auch ältere Inventarstücke wie ein Lazarus-Gemälde des Rembrandt-Schülers Jakob de Wet, der Tabernakel von Ignaz Günther und zwei Heiligenbüsten, die Johann Baptist Straub zugeschrieben wurden.

Quelle: Wikipedia

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