Dorfkirche Grunow (Oberbarnim)

Dorfkirche Grunow (Oberbarnim)

evangelisch

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Beschreibung

Dorfkirche Grunow (Oberbarnim)

Die kleine aber feine Feldsteinkirche liegt abseits des Dorfkerns. Sie wurde im 13. Jh. unter den Askaniern erbaut. Das Landbuch Karl IV.  verzeichnet 1375 vier Pfarrhufe von insgesamt 62 Dorfhufe zum Unterhalt der Kirche. Dorf und Kirche nahmen im Hussiten- (1431/32) und 30-jährigen Krieg (1618-48) schwere Schäden. 1634 lag die Hälfte des Dorfes wüst, 1652 traf der Landreiter nur noch 3 Personen an. 1693 erfolgte der Wiederaufbau des Dorfes weiter westlich, was die heutige Lage erklärt. Weitere Schäden und Verfall führten 1829 zum Abbruch des erst 1781 neu gebauten Kirchturms. Die Glocke hängt heute in einem Glockenschauer neben der Kirche. Instandsetzungen erfolgen 1882, 1922/23 und nach dem 2. Weltkrieg.

Eine große Besonderheit sind sieben Schachbrettsteine und ein einmaliges Jerusalemkreuz über dem heutigen Eingang.

Das Dorf selbst wurde erstmals 1315 als Name des Strausberger Ratsherrn Conradus de Grunow erwähnt. Der Name war ein Modename der Deutschen Besiedlung im 12./13. Jh. und bedeutet Dorf an einer grünen Aue. Im 14. Jh. gehörte es Johann Trebus, später der altmärkischen Familie von Barfus. Nach mehreren Besitzerwechseln kauften ab 1800 die Freiherren von Eckardstein Prötzel mit Pärdikow, Reichenow und Grunow.

Ich empfehle den Wikipedia Artikel, der sehr viel ausführlicher ist: https://de.wikipedia.org/wiki/Dorfkirche_Grunow_(Oberbarnim)

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