Stadtpfarrkirche St. Marien Wriezen

Inmitten der Stadt erhebt sich direkt am Markt eine eindrucksvolle Kirchenruine. Der erste Sakralbau war ein Feldsteinbau aus dem 13. Jahrhundert, den ein Friedhof umgab. Diesem wurde im 14. Jahrhundert ein Turm hinzugefügt und der Chor erweitert, beides in Backstein. Eine vermutlich teilweise Zerstörung im Jahr 1432 durch die Hussiten, veranlasst wahrscheinlich eine Wiederherstellung von ca. 1500 bis 1513. Dabei erfolgt der Umbau in ein dreischiffiges und backsteinsichtiges Langhaus, dem heutigen Aussehen. 1598/1599 wird schließlich auch der Kirchhof wegen zu vieler Pesttoten verlegt und aufgehoben. Seit der Einebnung 1777, nutzt man ihn als Marktplatz. Der Turm selbst brennt mehrmals ab (1638, 1639, 1664 und 1732), wird jedoch immer wieder neu aufgebaut. Dabei erhält der Turm eine barocke Fassadengliederung und Welsche Haube. Die letzte Reparatur erfolgt 1784.

Im April 1945 wird das Langhaus bis auf die Grundmauern zerstört. Das südliche Chorschiff baut man 1950/51 in eine bis heute existierende Kapelle um. Wenige Jahre später (1954 und 1960) muss der Turm mit Beton stabilisiert werden. Bei der letzten Sanierung erhält dieser eine flache Notabdeckung.

Seit April 1991 existiert ein Förderverein zum Wiederaufbau der Kirche.

Quelle

·        https://de.wikipedia.org/wiki/St._Marien_(Wriezen)

Stadtkirche Müncheberg MOL

Die markante gotische Backsteinkirche geht zurück ins 13. Jahrhundert. Zisterzienser-Mönche von Kloster Leubus (heute Lubiąż, Niederschlesien) errichteten einen einschiffigen Feldsteinbau auf dem höchsten Punkt des Ortes. Im frühen 15. Jahrhundert wurde dieser mit Backsteinmauerwerk erhöht und zu einer zweischiffigen Hallenkirche mit Sterngewölbe ausgebaut. Damit erhielt die Kirche ihr heutiges Aussehen. Der heutige Westturm entstand 1829 nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel. Den Vorgänger musste man wegen Bauschäden abreißen. Er entstand aus Sicherheitsgründen 4 m entfernt und ein Widerlager verbindet ihn mit dem Langhaus. Im April 1945 brennt das dieses infolge von Beschuss bis auf die Umfassungsmauern aus, wobei der Turm im wesentlichen unbeschädigt bleibt. Erst von 1991 bis 1997 wird die Kirche wiederhergestellt. Beim Wiederaufbau wurde das gotische Interieur nicht restauriert, sondern modern ausgebaut. Das Gebäude wird nun als Kirche, Bibliothek und Veranstaltungsstätte genutzt.
Quellen:
·        https://de.wikipedia.org/wiki/Stadtkirche_M%C3%BCncheberg ·        https://www.stadtpfarrkirche-muencheberg.de/ueber-uns/geschichte/

·        https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCncheberg

Stadtpfarrkirche Buckow (Märkische Schweiz)

Die einschiffige Saalkirche mit geklinkerten Westturm steht heute an der Stelle zweier Vorgängerbauten. Um 1250 wird erstmals eine Holzkirche für die deutschen Kolonisten gebaut. 1253 erhält das Zisterzienserkloster Luebus (heute Lubiąż, Niederschlesien) Buckow und umliegende Ortschaften als Ersatz für Müncheberg (an Erzbischof Rudolf von Magdeburg). Damit wird der Ort selbst erstmal urkundlich erwähnt. Die Mönche errichten um 1300 eine Feldsteinkirche in einer Stilmischung aus Romanik und Gotik. Der erste evangelische Pfarrer ist von 1541 bis 1577 überliefert. 1665 zerstört ein Stadtbrand Ort und Kirchturm, 1686 brennt die Kirche erneut ab. Danach erhält das Gotteshaus unter dem Berliner Baumeister Mathias ihre heutige Form als barocker Putzbau. Dabei werden auch Grüfte für die Familien von Pfuel und Flemming eingerichtet. 1730 erfolgt der Anbau von drei Strebepfeilern zur Stabilisierung. Im Mai 1945 zerstört jedoch ein weiterer Brand die Kirche bis auf die Grundmauern. Sie wird durch die Gemeinde von 1950 bis 51 mit spätbarocker Haube wiederaufgebaut.
Quellen
https://de.wikipedia.org/wiki/Stadtpfarrkirche_Buckow_(M%C3%A4rkische_Schweiz) https://www.kirche-oderland-spree.de/page/117/pfarrsprengel-m%C3%A4rkische-schweiz https://de.wikipedia.org/wiki/Buckow_%28M%C3%A4rkische_Schweiz%29Kirche St. Georg Bad Freienwalde Die Saalkirche geht ins 14. Jahrhundert zurück, als Bad Freienwalde gegründet wurde. Sie gehörte zum Hospital St. Georg, das damals außerhalb der Stadt lag. 1622 wurde sie integriert. 1694 riss man den ersten Bau ab und 2 Jahre später wurde der jetzige Fachwerkständerbau mit Dachturm errichtet. Im Napoleonischen Krieg von 1812 bis 1814 nutzte man den Kirchenbau als Futterlager und Scheune. 1825 – 26 erfolgte die Renovierung sowie 1827 die Verlegung des Hospitals. Seitdem wurde sie als Pfarrkirche genutzt. 1848 bis 1851 folgte eine weitere Renovierung. Die Orgel wurde 1881 ein-, aber bereits 1895 von der Firma Sauer aus Frankfurt (Oder) umgebaut. Im gleichen Jahr baute man auch den Turm um (Welsche Haube) und deckte das Dach mit Schiefer. Im 20. Jahrhundert drohte mehrmals der Abriss. Dieser konnte in den 1930er abgelehnt werden. Die Reparaturen begannen 1949 und endeten 1955 mit der Einweihung als Kirche. Nach der späteren Schließung plante der Kreis, jetzt Eigentümer, 1977 den Abriss zugunsten eines Parkplatzes. Einzelne Bürger konnten das jedoch verhindern und die Kirche wurde von 1978 bis 1986 in ehrenamtlicher Arbeit saniert. Im letzteren Jahr öffnete sie als Konzerthalle. Der Altarraum mit der Orgel dient heute als Orchesterpodium. Unter der Empore befindet sich noch ein Epitaph für Joachim Prignitz (1646 bis 1704), der Kanzelaltar von 1696 ist heute in der Dorfkirche Bliesdorf. Quelle ·        Informationstafel ·        https://de.wikipedia.org/wiki/St._Georg_(Bad_Freienwalde)

Die katholische Kirche “Maria Hilf” in Herzfelde, einem Ortsteil von Rüdersdoef bei Berlin, ist ein moderner Klinkerbau.

Kalkberger Kirche Die neogotische Hallenkirche wurde 1869-73 nach einem Entwurf von Friedrich August Stüler errichtet. Mit dem Bau bekam die Bergarbeitersiedlung eine eigene Kirche. Der 2. Weltkrieg bewirkte 1945 den Einsturz des Kirchturms durch das Kirchenschiff. In den 1950er erfolgte der Wiederaufbau. Die Innenausstattung ist fast im Original erhalten. Quellen ·        https://www.altekirchen.de/aktuelles/pressespiegel/der-schiefe-turm-von-ruedersdorf ·        https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Kirchengeb%C3%A4uden_im_Landkreis_M%C3%A4rkisch-OderlandDorfkirche Wilkendorf Der spätgotische Feldsteinbau wurde etwa 1250 erbaut. Der Eingang bildet ein eingezogener rechteckiger Westturm mit Walmdach, das Schiff schließt im Osten halbkreisförmig ab. Im Inneren gibt es eine Holzbalkendecke und zwei spätgotische Glocken. Der Taufstein aus Granit von ca. 1150 stammt noch aus dem Vorgängerbau und ist damit einer Ältesten Brandenburgs. Inner- wie Außerhalb hat die Adelsfamilie von Pfuel mit einen Patronatsgestühl beziehungsweise einem eigenen Gutsfriedhof ihren Spuren hinterlassen. Wilkendorf gehörte von 1536 – 1905 der oben genannten Familie. Zeugnis davon ist das nahe Schloss Wilkendorf (heute privat), errichtet 1852-55 von Gustav Felix Bertram von Pfuel. Theodor Fontane entwickelte hier bei seinem Aufenthalt die Idee für seinen Roman Effie Briest. Quellen

Verwalterhaus Vorwerk Bärwinkel / Neuhardenberg

Dieses auf den ersten Blick unscheinbar wirkende Bauwerk in Bärwinkel, einem Ortsteil von Neuhardenberg, ist schon etwas besonderes.

Das Verwalterhaus des ehemaligen Vorwerkes Bärwinkel wurde 1802/03 in Form einer römischen Basilika gebaut. Es ist eines der ersten Werke von Karl-Friedrich-Schinkel.

Nicht nur die Architektur sticht hervor, sondern auch das verwendete Material. Es wurden für den Bau Raseneisenstein verwendet. Ein sehr selten zu findenes Baumaterial in dieser Gegend.

Dorfkirche Ruhlsdorf (Strausberg)

Die Kirche liegt auf einer Anhöhe und ist aus allen Himmelsrichtungen zu sehen. Der einfache Rechteckbau mit ungleichen Seiten stammt wahrscheinlich aus dem 15. Jh. Er ist größtenteils aus Feldsteinen und Backsteinbruchstücken erbaut, während die alte Friedhofsumwehrung in Resten erhalten ist. 1707 erfolgte eine umfassende Renovierung. Dabei wurde ein Westturm aus Backsteinen angebaut und das Kirchenschiff selbst zu einen barocken Putzbau umgestaltet. Starke Kriegseinwirkungen von 1945 wurden 1950 wieder instandgesetzt.

Der Wohnplatz der Stadt Strausberg gehört seit 1995 zum Ortsteil Hohenstein. Er ist erstmals 1375 als Rudolfstorff oder Rudoolfstorp erwähnt worden, was auf einen Rudolf als Gründer deutet. Der Ort liegt an der via vetus, der ältesten Straße im Oderland von Köpenick nach Wriezen und kam 1480 in Besitz des Adelsgeschlechts von Pfuel. Seit 1805 wird er Ruhlsdorf geschrieben, zu dieser Zeit hatte er 46 Einwohner. Heute sind es 44.

Der Wohnplatz liegt im westlichen Teil des Naturparks Märkische Schweiz.

Quellen

·        Informationstafel

·        https://de.wikipedia.org/wiki/Ruhlsdorf_%28Strausberg%29

Dorfkirche Wegendorf Die Kirche stammt aus der Mitte des 13. Jh. und steht auf einem kleinem Hügel in geschützter Lage. An das rechteckige Kirchenschiff schließt sich ein schmalerer Chor mit einer gefensterten Apsis an. Abgesehen von den schmalen rundbogigen Fenstern der Apsis wurden die ehemaligen romanischen Fenster verbreitert. Der Chorraum wurde in spätgotischer Zeit (2. Hälfte des 15. Jh.) eingewölbt, jedoch erst 1907 ausgemalt. Die Konsolen bestehen aus (angeblichen) Köpfen von Hussiten, als ewige Strafe für die Plünderungen im 15. Jh. Zur selben Zeit (14./15. Jh.) erfolgte der Anbau einer Sakristei an der Nordseite. Der hölzerne Dachreiter wurde 1861 durch einen Westturm aus gelben Backsteinen ersetzt. Das  Winkelangerdorf ist erstmals 1345 urkundlich als „Wedegendorph“ erwähnt worden. Der Name sowie die Gründung geht wahrscheinlich auf einen Wedego zurück, zur Zeit der Deutschen Ostsiedlung. Bis um 1850 wurde noch Wedegendorf geschrieben. Durch die Lage zwischen Oder- und Niederbarnim ist die Geschichte sehr kompliziert, ich empfehle daher den sehr ausführlichen Wikipedia Artikel (siehe Quellen) Quellen ·        https://de.wikipedia.org/wiki/Wegendorf#Baudenkmale ·        https://www.ev-kirche-altlandsberg.de/WIR/ORTE-DER-GEMEINDE/WEGENDORF/