Das Haus Jensen St. Peter-Ording

Das Haus Jensen St. Peter-Ording

Heimatmuseum

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Beschreibung

Das Haus Jensen St. Peter-Ording Eiderstedt

Das Haus Jensen St. Peter-Ording ist nach vielen Jahren der unterschiedlichen Nutzung das “Museum der Landschaft Eiderstedt”, oder auch Heimatmuseum.

Geschichte des Hauses

Das Haus Jensen wurde 1752 nach einem großen Brand in der Dorfstraße errichtet und landwirtschaftlich genutzt. Der Besitzer stellte als Bierbrauer das damals bliche Dünnbier her.
Sein Nachfolger verdingte sich als Kirchspielskrüger und verpflichtete sich, die Kirchenvorsteher (Gemeindevertreter) bei ihren langen Sitzungen mit Essen, Wein und Tabak zu versorgen. Gleichzeitig betrieb seine Frau eine kleine Bäckerei.
Von 1778 bis 1816 wohnten in diesem Haus zwei Lehnsmänner und ein Schulhalter.

1817 war es kurz im Besitz des Tönninger Bürgermeisters, der vermutlich viel Geld während der Kontinentalsperre „gemacht” hatte.
1818 wurde das Haus Krämerladen und wieder Gastwirtschaft, daneben bestand weiterhin die Landwirtschaft.
1915 kaufte Andreas Jensen das Haus, übernahm die Zahlstelle einer Bank, begann eine Strandkorbvermietung und ließ die Scheune durch einen Kohlenhändler des Ortes nutzen.
Jensens Witwe vererbte 1951 das Gebäude dem Kreis Eiderstedt, der das Haus als Museum einrichtete und es 1970 der Stiftung Nordfriesland unterstellte.

1998 übernimmt die Gemeinde St. Peter-Ording das Haus vom Kreis Nordfriesland.

Quelle: AG Orts-Chronik 13 / vom Aushang