Ostern im Kloster St. Georg Götschendorf

Ostern im Kloster St. Georg Götschendorf

Ostern auf Russisch

Es ist einige Zeit vergangen seit meinem letzten Besuch im Kloster St. Georg in Götschendorf. Eigentlich war es eher zufällig, dass ich dort vorbei gefahren bin. Aber wie immer, wenn man (also ich zumindest) unterwegs ist stellt sich auch ein Hungergefühl ein, oder der Wunsch einen Kaffee zu trinken. Neben dem Essen oder Trinken wollte ich natürlich auch wissen, was sich neues getan hat im Kloster St. Georg. Bei Instagram und Facebook hatte ich ja schon gesehen, dass nun auch Schafe Einzug ins Kloster gehalten haben.

Es war ein herrliches Wetter und der Blick auf den Kölpinsee lud zum Verweilen ein.

Bei einer leckeren Erbsensuppe und einem Kaffee ist mir aufgefallen, dass viele Kuchen, Piroggen und körbeweise bunte Eier dort auf den Tischen standen, habe mir aber nichts dabei gedacht.

Ich war freudig überrascht, dass auch Daniil Irbits, der Abt des Klosters St. Georg, anwesend und nicht in der Welt unterwegs war.

Er kam auf mich in gebührendem Abstand (wie es nun mal jetzt notwendig ist) zu und wir besprachen die für uns wichtigsten Dinge und Neuigkeiten im Klosterleben.

Blick auf den Kölpinsee Kloster St. Georg Götschendorf
Weihe des Osterkuchens Kloster St. Georg Götschendorf

So stellte sich herraus, dass das russische Osterfest, wie auch Weihnachten nicht dem deutschen Feiertagen entspricht. Das bedeutet, heute ist der russische Ostersonntag, also in diesem Jahr der 19. April.

Das Osterfest ist steht bei den Christen in der Wichtigkeit noch vor dem Weihnachtsfest und wird dementsprechend noch aufwändiger gefeiert.

Neben einige anderen ist der Osterkuchen ein wichtiger Bestandteil, den Daniil Irbits segnet, bevor er mitgenommen wird.

Ebenfalls die bunten, meist rot gefärbten und geweihten Eier sind dabei sehr wichtig. Sie werden anders als bei uns, nicht getrudelt und dann gegessen, sondern wie ein Heiligtum bis zu einem Jahr aufgehoben.

Fazit

Es ist nicht wichtig wo man hinfährt, sondern einzig und alleine, dass man etwas unternimmt und sich auf neues oder anderes einlässt. So kann man vieles sehen, Zeit verbringen und dabei noch etwas Lernen. Was will man also mehr?

 

 

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