Pfarrkirche St. Andreas Berchtesgaden

Pfarrkirche St. Andreas Berchtesgaden

römisch-katholisch

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Laut A. Helm soll am Standort der heutigen Kirche bereits 1358 Stiftspropst Jakob I. von Vansdorf (1362–1368) eine Kapelle erbaut haben lassen, die wenig später zerstört worden wäre.

1397 von den Bürgern des Marktes Berchtesgaden errichtet, liegen bei der heute denkmalgeschützten Pfarrkirche St. Andreas „untertägige“ mittelalterliche sowie frühneuzeitliche Befunde und Funde ihrer Vorgängerbauten vor, wozu auch ein 1811 aufgelassener Friedhof gehörte.

Der einschiffige romanische Saalbau stammt aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts, dessen heutige Ausformung das Ergebnis von Umbauten ab 1480 sind. Laut A. Helm nahm jedoch erst 1500 der Reichsprälat und Propst Balthasar Hirschauer (1496–1508) bauliche Veränderungen vor. Ausgewiesen wird das demnach auch durch das über dem Turmportal angebrachte Wappen von Hirschauer, wie auch laut dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege die Erhöhung des nach Westen ausgerichteten Turms für das Jahr 1500 angesetzt wird. Unter Propst Gregor Rainer wurde dann 1510 die Sakristei angefügt, über deren Tür wiederum dessen Wappen zu sehen ist.

Ende des 17. Jahrhunderts (1693–1701) wurde der Innenraum der Kirche erweitert und barockisiert sowie dem Turm eine Glockenhaube aufgesetzt. Hierzu heißt es bei A. Helm, dass die Kirche „1698 (..) abgebrochen und die jetzige 1699 im Barockstil erbaut“ wurde.

Nach der Aufhebung des Fürstpropstei Berchtesgaden und ihres Chorherrenstifts im Jahr 1803 wurde deren Stiftskirche St. Peter und Johannes der Täufer zur Pfarrkirche und es stand anschließend mehrfach zur Debatte, die „alte“ Pfarrkirche St. Andreas abzureißen oder sie, wie 1922 geplant, in ein Vereinshaus umzuwandeln. Laut A. Helm wurden hingegen nach einem Brand des bis dahin hölzernen Turms 1842 dieser noch 1847 „durch Mauerung versehen“ und „an der Außenseite der Halle die Marmorpfeiler aufgeführt“.

Das nach wie vor als „Pfarrkirche“ bezeichnete Kirchengebäude wird heute nur noch für Gottesdienste an Werktagen genutzt. Ihr Namenspatron St. Andreas dient weiterhin zur Bezeichnung der Pfarrei im Markt Berchtesgaden – hingegen wird die nunmehr eigentliche Pfarrkirche, in der alle Hochämter und Festgottesdienste an den christlichen Feiertagen zelebriert werden, nach wie vor „Stiftskirche“ genannt.

Quelle: Wikipedia

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teilweise Barrierefrei
Parkplatz
offene Kirche

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24 Stunden geöffnet

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