Dorfkirche Alt Rüdersdorf

Dorfkirche Alt Rüdersdorf

evangelisch

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Dorfkirche Alt Rüdersdorf Die heutige Hoffnungskirche entstand als spätromanischer Feldstein- und Saalbau um 1240 herum. Sie stand unter dem Patronat der Zisterzienser vom Kloster Zinna. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1375. Im selben Jahrhundert wurde der massive Wehr- und Westturm angebaut. Sie war mit der Einführung der Reformation ab 1539 eine der ersten protestantischen Kirchen. Im 30-jährigen Krieg brannten 1637 das Dorf und der Kirchturm ab und fiel wahrscheinlich wüst. Der Anstieg der Bevölkerung durch die Bergarbeiterkolonien in den Rüdersdorfer Kalkbergen machten 1718 und 1790 eine Vergrößerung der Kirche notwendig. Eine Rekonstruktion der Kirche und Grabgewölbe von 1912 bis 1914 förderten 16 Grabgewölbe und die Grabplatte des ersten kürfürstlichen Amtshauptmann von 1572, Volkmar von Germershausen zutage. Neben dem Epitaph beherbergt die Kirche heute ein Kruzifx von 1525, den Taufstein von 1598 und die Kanzel von 1718. „Roderstorp“ (erstmals 1308 – 1319 erwähnt) ist eines von 10 Dorfgründungen der Zisterzienser im südöstlichen Barnim zwischen 1235-50. Zeitgleich wurde der Rüdersdorfer Kalkstein entdeckt. Dieser wurde bereits 1254 für den Bau des Dominikanerklosters in Strausberg verwendet. 1553 fiel das Dorf im Zuge der Reformation an den Kurfürsten. Dieser ließ ein Jagdschloss erbauten, von dem heute nur noch ein Torbogen überlebt hat. 1571 wurde Rüdersdorf wie der restliche Klosterbesitz in das neue Domänenamt Rüdersdorf eingegliedert. Während des 30-jährigen Krieges fiel es wüst. Erst nach 1652 wurden wieder Einwohner gezählt und 1710 war es wieder aufgebaut und voll besetzt. Ab 1664 entstanden die ersten Bergmannsdörfer in den Kalkbergen. Alt-Rüdersdorf ist als historischer Kern der Gemeinde ebenso interessant wie der Museumspark! Quellen Informationstafel https://de.wikipedia.org/wiki/Hoffnungskirche_(R%C3%BCdersdorf_bei_Berlin) https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCdersdorf_bei_Berlin#Geschichte

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