St. Pankratius Kirche Oldenswort

St. Pankratius Kirche Oldenswort

Evangelische Kirche auf Eiderstedt

Beschreibung

Zeit der Entstehung: Langhaus um 1250, Backstein und rheinischer Tuff, Turm im Kern spätgotisch, Chor gotisch

Altar: 1592, Marten van Achten; Stiftung des Eiderstedter Stallers Caspar Hoyer

Altartisch: einzigartig in Eiderstedt die Gestaltung der Front (blumenverzierte Graböffnung; Symbol der Auferstehung)

Abendmahlsbänke: 1688

Chorgestühl: Ivers, 1589

Chorgitter: Reste, um 1600

Empore: Empore mit Apostelabbildungen, 1592

Triumphkreuzgruppe: 1491 von Lütje Möller, Schleswig; seit 1992 wieder an historischer Stelle

Taufe: 1564, Elemente der Gotik und Renaissance; beachtenswerter Taufdeckel, gotisch

Kanzel: um 1570-1580, verbunden mit gleichseitigem Kastengestühl

Epitaphien: Dirckes 1591, Himmelfahrt, beachte: Eiderstedter Tracht; Poppens 1610, Grablegung, Werkstatt Ringerink; Schnei 1636, eherne Schlange

Portraits: Herrenbildnis 1595: Augustin Hans (1539-1598);
Damenbildnis 1595: Wibe Hans Jacobs,
Ehefrau des Augustin Hans;
Damenbildnis 1640: Catharine Daniels,
Tochter des Daniel Augustin (1606-1678),
Enkelin von Augustin Hans;
Luther und Melanchthon, um 1600

Leuchter: 1685 und 1900

Orgel: Rückpositiv von 1592 (Reste des im übrigen
verloren gegangenen Orgelwerkes)

Glocke: 1548 (im Vorraum), von Garardus a Mervelt, mit Puttenfries

Gewölbe und Wandmalereien: gotisch; Chorraum restauriert 1983; Chorwandbogen restauriert 1992; Christophorus Fresko freigelegt und restauriert 1992

Gesamtrenovierung: 1992, Öffnung der romanischen Fenster, Freilegung Balkendecke


Quelle: Text: H. W. Wulf – Garding (Aus dem Heft, Kirchen in Eiderstedt); Foto: W. Oppermann – Garding

Zusatzinformationen

teilweise Barrierefrei
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