Dorfkirche Warthe – Boitzenburger Land UM

Die Dorfkirche in Warthe ist eine Putzbau der im Jahre 1825 errichtet wurde. Einen Turm gibt es ebensowenig wie ein Glockengestühl.

Dorfkirche Schenkenberg UM

Die neobarocke Saalkirche in Schenkenberg bekam ihr Aussehen durch einen Wiederaufbau im Jahre 1900. Die Vorgängerkirche von 1685 wurde durch einen Band zerstört.

Ehemaliges Zisterzienserkloster Himmelpfort Uckermark

Das Zisterzienserkloster Himmelpfort wurde 1299 wurde durch den Markgrafen Albrecht III. gegründet und durch Mönche aus dem Kloster Lehnin eingerichtet.

Das Kloster wurde 1541 aufgelöst und 10 Jahre später als Lehen der Familie v.Trot zu Solz übergeben.
Etwa um 1650 wurde die Kirche umgebaut, ein Teil der Kirche wurde als Scheune genutzt.
Seit 1890 íst dieser Teil Ruine.
Seit 700 Jahren erklingt hier das Lob Gottes.


Quelle: Gemeindekirchenrat Himmelpfort 

Gutshaus Neudorf UM

Alle Gebäude, wie auch das Gutshaus Neudorf, sind 1742 als Vorwerk des Rittergutes Gerswalde von Otto XII. von Arnim errichtet worden.

Nach Reisinger entstand das heutige Gebäude im 19. Jahrhundert als Wohnhaus des Gutsverwalters. bzw. -besitzers. Nach 1945 wurden Umsiedlerfamilien in dem Gebäude untergebracht. Später wurde es von der örtlichen LPG genutzt. Ab 1997 pachtete es die Organisation ATD (Aide à toute Detresse) Vierte Welt bei der Gemeinde Gerswalde und ließ es restaurieren. Unter der Leitung von Frau Mascha Join-Lambert wurde das Haus Begegnungsstätte für Jugendliche aus verschiedenen Nationen. Inzwischen wird das Haus vom von Mascha Join-Lambert ins Leben gerufenen Verein Haus Neudorf e.V. genutzt.

Quelle: Text: https://de.wikipedia.org/wiki/Neudorf_(Gerswalde)

Gutshaus Grünberg UM

Das in der Uckermark gelegene Gutshaus Grünberg ist um 1800 erbaut und hat wie viele dieser historischen Bauwerke viele unterschiedliche Besitzer und auch Nutzungen gehabt.

Zur Gutsanlage gehören neben dem Gutshaus auch Wohngebäude für die Gutsbediensteten, einen Wirtschaftshof mit Stallungen für Rinder und Pferde.

Auch eine Parkanlage gehörte zum Gut.

Unweit des Gutshauses befindet eine der wenigen Ovalkirchen in Deutschland.

Dorfkirche Grünberg UM

Die Dorfkirche Grünberg ist mit ihrer ovalen Form schon etwas besonderes in der Uckermark. Deutschlandweit ist sie eine von vier mir bekannten Ovalkirchen.

Die Kirche ist 1792 mit einem Mischmauwerk errichtet und wurde verputzt. Bei einer grundlegenden Sanierung 2001-2002 wurden im Fundament Reste eines mittelalterlichen Vorgängerbaus an dieser Stelle entdeckt.

Von der Vorgängerkirche ist leider nichts bekannt, lediglich, dass sie aus dem 13. Jahrhundert stammen könnte.

Der Schlüssel zum Betreten der Kiche ist links neben der Kirche zu bekommen.

Unweit der Kirche befindet sich das ehemalige Gutshaus von Grünberg.

Schlosskirche Kröchlendorff

Oskar von Arnim ließ etwa um 1865 die Schlosskirche Kröchlendorff im Stil der englischen Neugotik in der Parkanlage des Schlosses Kröchlendorf errichten. Die dreischiffige Basilika hat einem kreuzförmigen Grundriss.

1968 wurde sie aufgegeben und erst 1992 von der politischen Gemeinde Gollmitz (später Nordwestuckermark), die dann als Bauherr der Sanierung in Erscheinung trat.Die Sanierung wurde gefördert von der Bundesrepublik Deutschland, dem Land Brandenburg und dem Landkreis Uckermark.

2002 erfolgte der Abschluss der vom Architekten Johannes Penzel geleiteten Sanierung.

Schloss Kröchlendorff

Oskar von Arnim ließ ab 1846 das Schloss Kröchlendorff vom Berliner Architekten Eduard Knoblauch im Stil der englischen Neugotik errichten.

Die Parkanlage ließ er von dem preußischen Gartenkünstler und General-Gartendirektor der königlich-preußischen Gärten anlegen.

Neben dem Schloss ließ er eine Schlosskirche ebenfalls im neugotischen Stil errichten.

Die historische Ansicht des Schlosses Kröchlendorf um 1860

Kröchlendorff, im Templiner Kreise, 1,5 Meilen von Prenzlau gelegen ist ein uraltes von Arnim`sches Lehngut und nachweislich seit dem Jahre 1430 im Besitze dieser Familie. Seit Anfang des vorigen Jahrhunderts ist es der Wohnsitz eines eigenen Zweiges der Boytzenburger Linie.

Gegenwärtiger Besitzer (also um 1860) ist der Königliche Kammerherr und Landrath a. D. Oscar von Arnim, Mitglied des Herrenhauses auf Lebenszeit. Derselbe erbaute in den Jahren 1846-1850 das jetzige Wohnhaus nach einem Plane des Baurath Knoblauch.

Zu diesem Zeitpunkt gehörte Kröchlendorff zu:

  • Provinz: Brandenburg
  • Regierungsbezirk: Potsdam
  • Kreis Templin

Quelle: Bild: Die ländlichen Wohnsitze, Schlösser und Residenzen der ritterschaftlichen Grundbesitzer in der preussischen Monarchie : nebst den königlichen Familien-, Haus-Fideicommiss-Schatull-Gütern in naturgetreuen, künstlerisch ausgeführten, farbigen Darstellungen ; nebst begleitendem Text / hrsg. von Alexander Duncker

Digitalisiert durch die Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2006. URL: https://digital.zlb.de/viewer/image/14779821_07/135/

Gutsverwalterhaus Schlepkow UM

Stolpern Turm, eine Turmburg die auch Grützpott genannt wird

Der tief gelegte Unterbau des Turmes als Schutz gegen Unterminierung deutet darauf hin, dass der Stolper Turm nicht als Bergfried in einer Burganlage, sondern als Einzelanlage, als Turmburg, konzipiert wurde.Vorbilder finden sich in den Motte-and-Baily-Anlagen Englands (12. Jh.) oder auch in den französischen Donjons.

Dieser Burgtyp hebt sich deutlich ab von den übrigen Burgenformen der Gegend, er gilt als das älteste profane Bauwerk in Ziegelbauweise im mittleren und unteren Odergebiet

Stilistisch lässt sich der Turm der romanischen Architekturperiode zuordnen.